Krankenversicherung für Haustiere

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Krankenversicherung für Haustiere

  • Roland
    Administrator

    Ob Hund, Katze, Fisch, oder Meerschweinchen … die Deutschen lieben ihre Haustiere. Aber auch Struppi und Flecki werden einmal krank oder verletzen sich. Eine Behandlung beim Tierarzt ist jedoch mitunter sehr kostspielig. Hier kann eine Tierkrankenversicherung helfen.

    Tierkrankenversicherungen gibt es für Hunde, Katzen und Kaninchen. Einige Versicherer bieten aber auch Verträge für Pferde an. Policen für Exoten wie Leguane oder Schlangen hingegen sind kaum erhältlich.

    Versichert werden grundsätzlich nur gesunde Tiere. Oft gilt ein Mindest- und ein Höchstalter, innerhalb derer Sie eine Versicherung für Ihr Tier abschließen können. Zu versichernde Tiere dürfen meist nicht jünger als zwei Monate sein. Bei älteren Tieren oder bei Vorerkrankungen fordern die Versicherer unter Umständen ein tierärztliches Gutachten über den Gesundheitszustand. Ab einem bestimmten Alter werden Sie bei den meisten Versicherungsunternehmen keine Versicherung mehr bekommen. Für Hunde, die älter als sieben Jahre sind, gibt es kaum noch Angebote.

     

    Wann leistet die Versicherung?

    Meist gilt eine Wartezeit von drei Monaten ab Vertragsbeginn. Vorher übernimmt die Versicherung keine anfallenden Kosten. Nur bei Unfällen gibt es keine Wartezeit; hier greift der Versicherungsschutz sofort. Falls Sie einen längeren Aufenthalt im Ausland planen oder mit Ihrem Tier verreisen möchten, achten Sie auf die vereinbarten Regelungen.

     

    Welche Leistungen bietet die Versicherung?

    Eine Tierkrankenversicherung erstattet die Tierarzt- und Operationskosten für ambulante, stationäre und chirurgische Behandlungen, die Medikamente, Unterbringung und die Diagnostik. Die Versicherungen übernehmen allerdings nur medizinisch notwendige Behandlungen. Für eine Kastration, Sterilisation oder Impfung ohne medizinische Not zahlen viele Versicherer zum Beispiel nicht.

    In der Regel berechnen die Tierarztpraxen für alle Behandlungen den dreifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte. Vom Versicherungsunternehmen wird meist nur der zweifache Satz bezahlt. Die Differenz müssen Sie übernehmen! Nur in begründeten Fällen (zum Beispiel bei Notdiensten) kann bis zum dreifachen Satz gezahlt werden. Zudem kommen die Versicherer üblicherweise nur für 80 Prozent der erstattungsfähigen Kosten auf. Sie zahlen also meist eine Selbstbeteiligung von 20 Prozent – trotz Versicherung. Auch gibt es Versicherer, die Tierarztkosten nur bis zu einem bestimmten jährlichen Betrag – beispielsweise 2.500 Euro – übernehmen.

    Quelle: Verbraucherzentrale

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