Motorradversicherung: Der Sonne entgegen

Jedes Motorrad braucht eine Haftpflichtversicherung, da diese gesetzlich vorgeschrieben ist. Darüber hinaus können Sie entscheiden, ob Sie eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung dazu abschließen. Eine Vollkasko ist bei den meisten Motorrädern ziemlich kostspielig. Sie lohnt deshalb nur bei teuren und neuen Motorrädern. Die Teilkasko ist vor allem wegen der bestehenden Diebstahlgefahr und des Schutzes gegen Wildschäden wichtig. Sie ist in den meisten Fällen auch bezahlbar. Vergleichen Sie vor dem Abschluss einer Motorradversicherung verschiedene Anbieter. Dadurch können Sie mehrere Hundert Euro sparen. Schließen Sie erst die neue Versicherung ab, bevor Sie die vorhandene kündigen. Der bestehende Vertrag kann immer mit einer Frist von einem Monat zur sogenannten Hauptfälligkeit gekündigt werden. Das kann der 30. November sein oder das Ende der Saison, bspw. der 30. September. Was für Ihren Vertrag gilt, finden Sie in Ihrem Versicherungsschein. Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihre Versicherung den Beitrag erhöht.

Motorradfahrer sind besonders gefährdet. Wer durch einen Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, braucht, um das wegfallende Einkommen zu ersetzen (was kaum jemand durch eigene Rücklagen schafft) auch hierfür Versicherungsschutz. Durch den Abschluss einer Berufs- unfähigkeitsversicherung kann dieses Risiko abgedeckt werden. Da schon kleinere Leiden oder Vorerkrankungen zu Ausschlüssen, Risikozuschlägen oder gar zur Ablehnung eines Antrages führen können, sollte die Versicherung möglichst in jungen Jahren, wenn man noch ganz gesund ist, abgeschlossen werden. Als Ergänzung dazu ist eine Unfallversicherung sinnvoll.

Quelle: Stiftung Warentest