Wo gibt es schon Fahrradstraßen im Stadtgebiet und welche Regeln gelten dort?

Nach dem Motto „Fietse first“ hat sich die Stadt Borken das Ziel gesetzt, Radfahren im gesamten Stadtgebiet noch attraktiver und sicherer zu gestalten. So möchte die Stadtverwaltung erreichen, dass künftig noch mehr Menschen auch im Alltag auf das Fahrrad als emissionsfreies Fortbewegungsmittel umsteigen und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz auf lokaler Ebene leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt bereits fünf Fahrradstraßen eingerichtet.

Im Jahr 2020 entstand die erste Straße, auf der Radfahrende bevorrechtigt sind, in der „Langen Stiege“ in Borken. Die zweite Fahrradstraße wurde in 2022 am „Ramsdorfer Postweg“ zwischen „Einsteinstraße“ und „Coesfelder Straße“ errichtet. Zuletzt wandelte die Stadt im Herbst 2023 drei weitere Verbindungen in Fahrradstraßen um: auf dem „Eschweg“ zwischen Borken und Marbeck, auf der Strecke vom Sportgelände des FC Marbeck bis zur „Engelradingstraße“/“Alte Dorstener Landstraße“ und vom Kreisverkehr an der „Wöstenstiege“ über den „Prozessionsweg“ bis hin zur „Leitingsstiege“ in Weseke entstanden im letzten Jahr neue Fahrradstraßen.

Da schon bald die Fahrradsaison startet, weist die Stadtverwaltung erneut auf die Regeln auf Borkener Fahrradstraßen hin:

  • Autos sind zu Gast und nehmen daher ausnahmslos Rücksicht auf Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer
  • Radfahrende sind auf der gesamten Fahrradstraße zur Vorfahrt bevorrechtigt
  • Fahrradfahrende geben das Tempo vor – die Maximal-Geschwindigkeit beträgt aber 30 km/h
  • Radfahrende dürfen auf der Fahrradstraße nebeneinander fahren
  • Autos müssen bei Überholvorgängen einen Abstand von mindestens zwei Metern zu den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern halten