Hilfe zur Bewältigung des Alltags

Wenn die Verrichtung alltäglicher Tätigkeiten zunehmend Kraft kostet, man ansonsten aber noch gut alleine zurechtkommt und nicht auf Pflege angewiesen ist, kann man auf viele verschiedene Dienste zurückgreifen, die einem das Leben erleichtern. Manchmal ist es nur der Einkauf oder das Putzen, das große Mühe bereitet, oder die Fahrt zum Arzt, die umständlich organisiert werden muss. Im Bedarfsfall müssen Sie entsprechende Hilfen durch Angehörige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer oder professionelle Kräfte in Anspruch nehmen können. Es gibt jedoch ein breites Spektrum an Angeboten, die sie sich direkt nach Hause holen können.

Fällt Ihnen das Kochen inzwischen schwer, können Menübringdienste Ihnen komplette warme Mahlzeiten auch nach Hause liefern. Die meisten Wohlfahrtsverbände haben einen solchen Service im Angebot. Hier können Sie häufig zwischen verschiedenen Gerichten wählen. Nicht selten sind auch vegetarische Gerichte oder Schonkost darunter. Testen Sie den Service einfach aus und achten Sie darauf, dass Sie den Dienst auch kurzfristig wieder ab- oder umbestellen können, falls Sie nicht zufrieden sind oder wenn Sie krank werden.

Wenn die tägliche Hausarbeit alleine nicht mehr zu leisten ist, können Sie durch eine Hauswirtschaftshilfe beim Putzen oder bei der Wäscheversorgung unterstützt werden. In Absprache mit Ihnen kann eine solche Hilfe  auch kleinere Besorgungen für Sie erledigen. Für schwierige Arbeiten im Garten oder kleinere Reparaturarbeiten im Haus gibt es Hausmeisterdienste, die auch im Winter Schnee räumen.

Hierfür gibt es Agenturen, die entsprechende Kräfte vermitteln. Sie können auch selbst solche Hilfe beauftragen, müssen dann aber dieses Beschäftigungsverhältnis bei der Minijob-Zentrale der Knappschaft Bahn See anmelden und Sozialversicherungsabgaben sowie Steuern zahlen.

In manchen ländlichen Regionen oder am Stadtrand stehen öffentliche Verkehrsmittel nicht immer zur Verfügung. Aber selbst dort, wo es gute Verbindungen gibt, fallen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln manchmal schwer: im hohen Alter, bei Krankheit oder eingeschränkter Beweglichkeit. Aber auch im Krankheitsfall müssen Sie manchmal zum Arzt oder einen Termin wahrnehmen. Und nicht immer stehen Angehörige, Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarn mit einem PKW zur Verfügung. 

Taxiunternehmen oder andere Fahrdienstunternehmen bieten Fahr- und Begleitdienste an: zum Arzt, zu Behörden oder auch zu Freizeitveranstaltungen. In manchen Städten gibt es ehrenamtlich organisierte Dienste (“Bürgerbusse”), aber auch berufliche Besuchs- und Begleitdienste, die gegen Entgelt zum Beispiel auch Unterstützung bei Behördenangelegenheiten anbieten. Weitere Informationen können Sie bei Ihrer Kommune, beim Nahverkehrsunternehmen oder auch bei ehrenamtlichen Organisationen, etwa Seniorenbüros, erhalten.

Kontakte zu Anlaufstellen für soziale Dienstleistungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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