Christoph Uphaus ist ab März der neue City-Manager in Dorsten

0 3 Monaten ago
Das Bild zeigt (v. l.) Markus Funk (WINDOR-Geschäftsführer), Christoph Uphaus (neuer City-Manager in Dorsten), Björn Wesler (Vorsitzender „Sag JA! zu Dorsten) und Bürgermeister Tobias Stockhoff. Foto: Stadt Dorsten

Christoph Uphaus aus Haltern wird ab März neuer City-Manager in Dorsten. Bürgermeister Tobias Stockhoff, WINDOR-Geschäftsführer Markus Funk und Björn Wesler, Vorsitzender des Vereins „Sag JA! zu Dorsten“, begrüßten ihn nun als „Kümmerer und Motor für neue Projekte und Entwicklungen, der viel Erfahrung in Sachen Innenstadt mitbringt.“

Die letzten drei Jahre engagierte sich der 57-jährige bereits erfolgreich in gleicher Funktion beim Dülmen Marketing. Davor war er in leitender Position bei bundesweit agierenden, inhabergeführten Einzelhandelsunternehmen in Verantwortung. Uphaus folgt auf Christoph Krafczyk, der diese Funktion erstmals projektbezogen im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms „Wir machen MITte“ übernommen hatte und dessen Engagement zum Jahreswechsel mit dem Auslaufen der Fördermittel für das Zentrenmanagement endete.

Nach den sehr guten Erfahrungen der letzten Jahre mit einem erfolgreichen City-Management auch im Zusammenhang mit dem Sofort-Programm Innenstadt zur Beseitigung von Leerständen hatte der Rat beschlossen, die Aufgabe des City-Managements nach Auslaufen der Förderprogramme zu verstetigen. Die Aufgabe wurde auf die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR übertragen und wird dort nun mit einer neuen Stelle dauerhaft etabliert. Trotz der Verlagerung bleibt es auch zukünftig bei der bewährten Zusammenarbeit mit der Stadtagentur und dem Stadtmarketing.

„Christoph Uphaus wird an vier Tagen in der Woche in seinem Büro im Stadthaus an der Lippestraße arbeiten, dort erreichbar und auch viel in der Stadt unterwegs sein“, erläutert Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Als City-Manager ist er also mittendrin und auf kurzen Wegen gut erreichbar.“ Dabei ist es Stockhoff und Funk wichtig, dass der neue City-Manager unter anderem als Ansprechpartner für das „Landesprogramm Zukunft Innenstadt Nordrhein-Westfalen” eine Fortführung des bisherigen Angebots sicherstellt und eine nachhaltige Weiterentwicklung im Rahmen einer noch zu formulierenden Innenstadt-Strategie nach vorne treibt. „Es kommt jetzt darauf an, den Schwung des großartigen Erfolgs von Wir machen MITte aufzugreifen und die

Innenstadt mit diesem kräftigen Rückenwind zukunftsorientiert weiter zu entwickeln“, sagt Markus Funk.

Björn Wesler freut es im Namen der im Verein „Sag JA! zu Dorsten“ zusammengeschlossenen Altstadt-Kaufleute, dass das City-Management in Dorsten verstetigt wird. „Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig und auch erfolgreich es ist, dass ein Profi Ideen entwickelt und sammelt, zwischen verschiedenen Interessen und Herausforderungen moderiert, Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenbringt.“

Christoph Uphaus ist verwitwet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Nach Dorsten hat er schon lange eine private Bindung: Seine Schwester wohnt seit 35 Jahren hier. Er freut sich auf die neue Herausforderung: „Als ich mich für diese Stelle interessiert habe, habe ich mir die Stadt natürlich genauer angesehen und habe schnell gemerkt: Toll, Dorsten hat eine Altstadt, die funktioniert, in der wichtige Ketten vertreten sind, die aber auch noch viele lokale, inhabergeführte Läden hat. So eine gesunde Mischung ist heute nicht mehr selbstverständlich. Es lohnt sich, dafür zu arbeiten, damit sich diese Stadt positiv entwickelt. Ich freue mich darauf, daran mitarbeiten zu dürfen.“

Er ist davon überzeugt, dass dies eine Team-Leistung mit vielen Beteiligten sein muss: „Wir wollen die lokale Wirtschaft stärken und zugleich das kunden- und bürgerorientierte Einkaufs- und Aufenthaltserlebnis in Dorsten erhalten und weiterentwickeln. Dafür ist es wichtig, dass alle Akteure gut und konstruktiv zusammenarbeiten. Dies sind in der Innenstadt natürlich insbesondere die Kaufleute, die Markthändler und die Hauseigentümer. Dabei müssen wir auch die Kunden und weitere Akteure mit einbinden. Nur durch eine kooperative Zusammenarbeit können wir langfristigen Erfolg für die gesamte Stadt gewährleisten.“

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