Powerfrauen von beiden Seiten der Grenze

0 3 Monaten ago
Vera Artz (Stadt Emmerich am Rhein) und Christa van Dee (Stichting Aover de gäöt) mit den Werken, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.

Kann ich das wirklich, ich habe das doch noch nie gemacht? Was ist mir wichtig, was kann ich gut und wie kann ich meine Fähigkeiten richtig einsetzen? Auf diese Fragen haben jetzt Frauen aus Emmerich am Rhein und den niederländischen Nachbargemeinden Montferland und Oude Ijsselstreek, die gemeinsam die fiktive Gemeinde EMOJI bilden, gemeinsam Antworten gesucht und gefunden. Dank einer Förderung durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union konnten 20 Teilnehmerinnen weit weg vom Alltag in einem ersten Trainings-Teil auf Kreta in Griechenland zunächst an ihren fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten, den sogenannten Hard-Skills, arbeiten.

Im zweiten Teil, der auf einem Bauernhof in Sinderen, in der Gemeinde Oude Ijsselstreek, stattfand, stand jetzt die Persönlichkeitsentwicklung, die sogenannten Soft-Skills, im Fokus. Die dabei eingesetzten Methoden waren dabei ebenso vielfältig wie die Teilnehmerinnen selbst: Egal, ob beim Malen mit Acryl, bei Übungen zur Körpersprache oder der Erstellung und Präsentation des individuellen Wegs in Form einer persönlichen Kollage; gleichzeitig sind „ganz nebenbei“ auch Werke und Fotos entstanden, die auch im Schlösschen Borghees zu sehen waren.

„Die Ausstellung zeigt eindrücklich und auf kreative Weise gleichzeitig wie unterschiedlich die Frauen und ihre Wege sind, aber auch wie viel sie eint. Es macht keinen Unterschied, ob die Teilnehmerinnen wie hier in Polen, Deutschland oder den Niederlanden aufgewachsen sind. Wir sind alle Powerfrauen, wenn wir nur bereit sind, manchmal unsere liebgewonnene Komfortzone zu verlassen und Gelegenheiten wie diese zu nutzen, um uns ins kalte Wasser stupsen zu lassen.“, so Christa van Dee, Initiatorin des Projekts mit dem Titel „Boundless Empowered Ambitions“, das die niederländische Stiftung Aover de gäöt gemeinsam mit der Stadt Emmerich am Rhein (Stabsstelle Integration und Demografie) beantragt und umgesetzt hat. „Dank des Trainings hat sich etwas gelöst und das fühlt sich gut an“, so fasst eine der Teilnehmerinnen ihre persönliche Erfahrung zusammen.

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