Jetzt Antrag stellen: Fördermöglichkeiten für Ladeinfrastrukturausbau

0 3 Monaten ago
Fördermöglichkeiten für Ladeinfrastrukturausbau

in NRW ab dem 1. Februar 2024

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bekräftigt ihr Engagement für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Bereich emissionsarmer Mobilität. Ab dem 1. Februar 2024 können erneut Förderanträge gestellt werden, um die Vision des Programms “progres.nrw – Emissionsarme Mobilität” zu realisieren: Bis 2030 sollen rund 1,5 Millionen Ladepunkte an Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen.Mit einem Budget von mehr als 23 Millionen Euro unterstützt das Land insbesondere den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mehrfamilienhäusern. Die Förderung erstreckt sich auch auf die Grundinstallation an Parkplätzen dieser Häuser mit einer Förderhöhe von bis zu 50.000 Euro.Eine Neuheit ist die Ausweitung der Förderung für Lademöglichkeiten bei Arbeitgebern. Diese können nun externe Dienstleister mit dem Aufbau von Ladesäulen beauftragen, um bis 2030 rund 550.000 Ladepunkte für Beschäftigte zu schaffen. Die Förderung für öffentlich zugängliche Normalladepunkte und die Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit Batterieelektro- und Brennstoffzellenantrieb in Kommunen wird ebenfalls fortgesetzt.

Die Förderung im Überblick:

  1. Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser:
    • 40% Förderung (20% bei großen Unternehmen) bis maximal 1.000 Euro je Ladepunkt.
    • Grundinstallation auf Parkplätzen mit mindestens 20 Stellplätzen wird mit 20% bis maximal 50.000 Euro gefördert.
  2. Möglichkeit einer Förderung für einen Netzanschluss (20% bis maximal 10.000 Euro).
  3. Ladeinfrastruktur für Beschäftigte:
    • 40% Förderung (20% bei großen Unternehmen) bis maximal 1.000 Euro je Ladepunkt.
  4. Öffentliche Ladeinfrastruktur:
    • 20% Förderung für Ladeleistung unter 50 Kilowatt bis maximal 1.500 Euro je Ladepunkt.
  5. Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge für Kommunen:
    • 0% Förderung für leichte Nutzfahrzeuge bis maximal 10.000 Euro pro Fahrzeug.
    • 50% Förderung für schwere Nutzfahrzeuge bis maximal 200.000 Euro pro Fahrzeug.

Für weitere Details besuchen Sie bitte die Internetseite der für ganz NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg. Bei Rückfragen steht Ihnen das Team der PlattformKlima.NRW bei der Kommunal Agentur NRW zur Verfügung.

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