Stadt Kleve erarbeitet eine Nachhaltigkeitsstrategie

0 2 Monaten ago
Stadt Kleve erarbeitet eine Nachhaltigkeitsstrategie

Im Februar trat erstmals die Steuerungsgruppe zur Erstellung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Kleve zusammen. Rund vierzig Personen aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Verkehr, Soziales, Bildung, Klima-, Umwelt und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit versammelten sich im Ratssaal des Klever Rathauses, um in einer Auftaktveranstaltung die thematischen Schwerpunkte der zu erarbeitenden Strategie abzustimmen. Unterstützt durch die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) entsteht im Laufe des Jahres 2024 eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Stadt Kleve.

„Wir alle sind uns der Dringlichkeit des Themas bewusst. Der Klimawandel, der Verlust biologischer Vielfalt und die Begrenztheit unserer Ressourcen erfordern nicht nur Aufmerksamkeit, sondern vor allem konkrete Maßnahmen.“, leitete Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing in die Sitzung ein und unterstrich zeitgleich die Tragweite des Projektes: „Wir wollen gemeinsam an einer Vision für unsere Stadt arbeiten, die nicht nur den Herausforderungen der Gegenwart, sondern auch den Bedürfnissen künftiger Generationen gerecht wird.“

Im Rahmen eines Förderprojektes des Landes Nordrhein-Westfalen ist Kleve eine von insgesamt zehn Projektkommunen, die gemeinsam mit der LAG 21 NRW kommunale Nachhaltigkeitsstrategien erarbeiten. Die LAG 21 NRW ist ein unabhängiges Netzwerk für Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik. In über 80 Projekten und Kampagnen hat sich die Organisation bereits als Moderator und Gestalter des Diskurses und Transformationsprozesses für eine nachhaltige Entwicklung eingebracht.

Unter fachkundiger Moderation der LAG 21 NRW wurden am Donnerstagabend zunächst die Eckpunkte der weiteren Zusammenarbeit abgestimmt. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wurden in insgesamt zehn Handlungsfelder zusammengefasst, die im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie detailliert betrachtet werden können. Im Vorfeld der Sitzung hat die Stadt Kleve gemeinsam mit der LAG 21 NRW eine Bestandsaufnahme vorbereitet, die Kleves Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aufzeigt. Auf dieser Grundlage berichteten Expertinnen und Experten aus dem Kreis der Teilnehmenden an vorbereiteten Stellwänden zu den zehn Handlungsfeldern. Alle Mitglieder der Steuerungsgruppe waren dazu aufgerufen, Ergänzungen und Anregungen zu den Ausführungen der Expertinnen und Experten vorzubringen. Schließlich einigten sich die Anwesenden per Abstimmung auf fünf Themenfelder, die im Rahmen der Klever Nachhaltigkeitsstrategie behandelt werden: „Nachhaltige Verwaltung“, „Gute Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften“, „soziale Gerechtigkeit und zukunftsfähige Gesellschaft“, „Klimaschutz und Energie“ sowie „Ressourcenschutz und Klimafolgenanpassung“. Trotz der Fokussierung auf die fünf ausgewählten Handlungsfelder arbeiten alle Akteurinnen und Akteure weiterhin aktiv mit. Die übrigen Handlungsfelder könnten in einer Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Berücksichtigung finden.

Eine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie dient dazu, das wirtschaftliche und soziale Handeln in der Stadt Kleve so zu lenken, dass es sich innerhalb der natürlichen Grenzen des Ökosystems bewegt. Ziel des Projektes ist es, eine Vision für eine zukunftsfähige, lebenswerte Kommune zu entwerfen und mit einem Fahrplan für die konkrete Umsetzung zu hinterlegen.

Daran arbeitet die Steuerungsgruppe im Laufe des Jahres in vier weiteren Sitzungen. Teil der Steuerungsgruppe ist auch das sogenannte Kernteam: Dreizehn Fachleute unterschiedlicher Themenbereiche aus der Verwaltung, die sich auch abseits der Sitzungen um die interdisziplinäre Planung von Inhalten kümmern. Auch die Vorbereitung des Auftakttermins oblag dem Kernteam, das von Dirk Posdena, Leiter des Fachbereiches Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve, koordiniert wird. Kleves Technischer Beigeordneter Christian Bomblat sitzt dem Kernteam vor. In der Auftaktveranstaltung sieht er die konsequente Fortführung der Bemühungen zu mehr Nachhaltigkeit im Handeln der Verwaltung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft: „Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern die Basis für sozialen Frieden und wirtschaftlichen Erfolg in einem lebenswerten Umfeld. Unterstützt durch unsere zahlreichen Partner, stellen wir uns dieser Herausforderung.“

Regelmäßig machen Konny und Roland Städtetrips. Wenn wir Euch, eine Veranstaltung, einen Gastronomiebetrie oder eine Sehenswürdigkeit besuchen sollen, dann meldet euch einfach!

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