Moerser Unternehmer unterstützt Team für Olympia 2024

0 5 Monaten ago
Christoph Fleischhauer lernte am Mittwoch, 20. Dezember, das Refugee Judo Team kennen, das 2024 an den olympischen Sommerspielen teilnimmt und zum Teil in Moers im Gesundheitszentrum Becker PLUS trainiert. (Foto: pst)Christoph Fleischhauer lernte am Mittwoch, 20. Dezember, das Refugee Judo Team kennen, das 2024 an den olympischen Sommerspielen teilnimmt und zum Teil in Moers im Gesundheitszentrum Becker PLUS trainiert. (Foto: pst)

Eine besondere Sportmannschaft hat Bürgermeister Christoph Fleischhauer am Mittwoch, 20. Dezember, kennengelernt: Das Refugee Judo Team – das gemischtgeschlechtliche Judo-Team tritt im Sommer 2024 offiziell bei den olympischen Spielen in Paris an. Das Besondere ist auch, dass die Mannschaft ausschließlich aus Geflüchteten besteht. Sie stammen ursprünglich aus Afghanistan, Syrien oder dem Iran. Mittlerweile leben die jungen Frauen und Männer in Moers und Umgebung sowie in Schottland, den Niederlanden und Kanada. „Sie sind mehr als Sportlerinnen und Sportler, sie sind Botschafter“, würdigte Fleischhauer das Engagement der jungen Leute. Er wünschte ihnen, dass sich ihre sportlichen und privaten Wünsche in der jeweils neuen Heimat erfüllen.

Gesundheitszentrum unterstützt Athleten
Der Moerser Rückenschmerztherapeut und Osteopath Jörn Becker betreut das Team medizinisch und lässt die Judoka in seinem Gesundheitszentrum Becker PLUS trainieren. „Da die Mitglieder aus verschiedenen Ländern kommen, ist die Kommunikation manchmal etwas komplizierter und bei Reisen gibt es oft Probleme mit den Visa“, beschrieb Becker die herausfordernde Situation. Aber der Gesundheitsunternehmer ist mit vollem Einsatz dabei: Er ist seit vielen Jahren dem Leistungssport verbunden. Als ehemaliger Judoka hat er unter anderem die Deutsche Judo Nationalmannschaft betreut.

Team ist für Sport-Friedenspreis nominiert
Auf die Matte geht es unter anderem in der Halle des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbands in Mönchengladbach. Das Judo- und Athletik-Training übernimmt Vahid Sarlak, der ebenfalls aus dem Iran stammt. Er ist geflüchtet, weil seine Regierung ihn gezwungen hatte, absichtlich zu verlieren, um nicht gegen einen Israeli antreten zu müssen. „Wir wollen Frieden in die Welt bringen und den olympischen Gedanken betonen“, beschreibt er den Grund für sein Engagement in dem besonderen Team. Er freut sich, dass seine Mannschaft für einen sportlichen Friedenspreis nominiert wurde. Hauptberuflich ist er bei Becker PLUS tätig. Die Sportlerinnen und Sportler werden durch den Internationalen Judoverband und durch das Internationale Olympische Komitee finanziert.

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