Bekämpfung Eichenprozessionsspinner (EPS) im Gemeindegebiet Hünxe

0 2 Monaten ago

Start der Bekämpfung: Schulen voraussichtlich ab Ende 14. KW.

In der Gemeinde Hünxe startet voraussichtlich ab Ende der 14. Kalenderwoche, die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Allerdings steht die Bekämpfungsmaßnahme unter dem Vorbehalt, dass das Wetter an diesen Tagen eine erfolgreiche Bekämpfung zulässt; entscheidend dafür sind Temperaturen, Windgeschwindigkeiten und auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Eine Bekämpfung erfolgt mit einem biologischen Wirkstoff (bacillus thuringiensis) an Schulen, Spielplätzen, öffentlichen Wegen und Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten. Dieses Mittel wird mit Hilfe eines Turbinenspritzverfahren auf die Eichen aufgesprüht. Während der Behandlung müssen einzelne Straßenabschnitte für den Verkehr / bzw. Schulhöfe, Spielplätze kurzfristig gesperrt werden. Die Sperrungen werden ca. 15 Minuten dauern. Eine Bekämpfung durch die Gemeinde erfolgt nur im öffentlichen Bereich. Sind Eichen betroffen, die auf privaten Grund und Boden stehen, muss der Grundstückseigentümer Maßnahmen ergreifen, damit Dritte (z.B. eine Wohnbebauung) durch die Haare des Prozessionsspinners nicht beeinträchtigt werden.

Meiden Sie Befallsareale, Informieren Sie Ihre Kinder, generell dürfen Raupen und ihre Nester nicht berührt werden. Sollten Sie Nester entdecken, die sich auf öffentlichem Grund befinden, haben Sie die Möglichkeit diese bei der Gemeinde Hünxe zu melden. Meldungen über befallene Bäume können am besten über die „Meldoo-App“, über den Mängelmelder auf www.huenxe.de oder per Mail an ordnung@huenxe.de erfolgen. Die Meldungen, zu gesichteten Nestern werden von uns gesammelt, begutachtet, priorisiert und dann erfolgt ggf. eine Bekämpfung bzw. Beseitigung. Vorrangig werden Nester innerorts in Bereichen an denen sich viele Menschen aufhalten beseitigt.

Eine Gesundheitsgefährdung, auch für Tiere (Hunde, Pferde, etc.) kann von den sehr feinen Haaren der Raupen ausgehen, die pseudo-allergische Reize auslösen. Eine umsichtige Verhaltensweise bewirkt schon eine Minimierung der tatsächlichen Gefahr. Dazu gehört, dass Eichenbäume und –bestände so weit wie möglich zu meiden sind, Raupen und Gespinste nicht berührt und empfindliche Bereiche (z.B. Nacken, Hals, Unterarme) geschützt werden.

Allgemeine Tipps für den Schutz:

Wenn es trotz vorbeugenden Maßnahmen zu einem direkten oder indirekten Kontakt gekommen ist, helfen folgende Maßnahmen:

  • Kleidung umgehend im Freien wechseln, Schuhe nass reinigen
  • Kleidung bei mindestens 60 Grad waschen
  • Sichtbare Raupenhaare mit einem Klebstreifen entfernen
  • Gründliches Duschbad mit Haarreinigung und Augenspülung mit Wasser
  • Betroffene Gegenstände waschen, saugen und feucht reinigen
  • Hunde baden
  • Bei Hautreaktionen sollte der Hausarzt aufgesucht werden, bei Atemnot sofort den Rettungsdienst alarmieren.
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